Unser Hausgewässer:

Der Tankumsee

Der Tankumsee ist ein künstlich angelegter See, der im Zuge des Baus des Elbe-Seitenkanals in den 1970er Jahren entstand und 1976 offiziell eingeweiht wurde. Er liegt in der Samtgemeinde Isenbüttel im Landkreis Gifhorn (Niedersachsen) – etwa 3,3km nordöstlich des Ortszentrums – und hat sich seither zu einem beliebten Naherholungsgebiet entwickelt.

Ursprünglich als Baggersee angelegt, wurde das entstehende Gewässer rasch in ein Freizeitparadies verwandelt. Heute bieten die weitläufigen Uferbereiche nicht nur Ferienhäuser und Campingplätze, sondern auch einen weißsandigen Badestrand, vielfältige Sportmöglichkeiten wie Segeln, Wandern und Radfahren sowie ein breites gastronomisches Angebot . Die ausgezeichnete Wasserqualität macht den Tankumsee zudem zu einem der saubersten Badeseen in Niedersachsen.

Bereits 1972 schlossen verschiedene Einrichtungen und kommunale Behörden die Tankumsee-Planungs- und Ausbaugesellschaft (heute: Tankumsee Betriebsgesellschaft mbH) zusammen, um das spätere Erholungsgebiet zu erwerben und systematisch zu erschließen. Am 26. Juni 1976 erfolgte dann die feierliche Inbetriebnahme des Sees, der seither als Naherholungsgebiet in der Region überzeugt.

Der Tankumsee

Kurzbeschreibung allgemein:

  • ca. 62 ha Seefläche
  • durchschnittliche Tiefe ca. 4-6m (im Uferbereich)
  • Tiefste Stelle ca. 20m

Angelzeit:

Ganzjährig vom 01.01. bis 31.12 von 00.00 Uhr bis 24.00 Uhr unter Beachtung der Schonzeiten.

Angelplätze:

Das Angeln ist nur vom Ufer aus gestattet. Zu beangeln ist die gesamte Seefläche. In der Zeit vom 01.05. bis 15.09. ist das Angeln in der Badezone untersagt.

Zugelassene Ruten:

Gastangler:

Vom 01.01. - 30.04. = 2 Handangeln mit je einem Haken. Vom 01.05. - 31.12. 2 Handangeln mit je einem Haken, davon kann 1 Handangel auf Raubfisch ausgelegt werden (Drilling erlaubt)
- oder statt der Handangeln 1 Spinn- bzw. Fliegenrute.

Vereinsmitglieder:

Vom 01.01. - 30.04. = 3 Handangeln mit je einem Haken.
Vom 01.05. - 31.12. = 3 Handangeln mit je einem Haken, davon kann 1 Handangel auf Raubfisch ausgelegt werden (Drilling erlaubt)
- oder statt der Handangeln 1 Spinn- bzw. Fliegenrute.

Raubfischangeln:

Vom 01.05. bis zum 31.12..
Köder: Stückfisch, Fischfetzen, toter Köderfisch, künstlicher Köder.

Fischarten: Schleie, Karpfen, Forelle, Aal, Zander, Hecht, Barsch, Gründling, Karausche, Rotauge, Rotfeder, Brasse.

Luftbildaufnahme eines Sees
Ein ruhiger See und blauer Himmel. Etwas entfernt sind Bootsteege und Boote zu sehen.
Ein ruhiger See bei Sonnenuntergang.

Gastkarten für den Tankumsee erhaltet ihr hier:

Online bei Hejfish

Im Kaufhaus Schütte in Gifhorn. Die Firma Schütte hat auch eine gut sortierte Angelabteilung in ihrem Haus. Von Ruten, Rollen, Schnur, fast sämtlichen Kleinteilen wie z.B. Haken ist alles im Sortiment erhalten. Auch Köder wie Maden, Tauwürmern usw. könnt ihr käuflich erwerben. Also es lohnt sich durchaus mal das Kaufhaus Schütte zu besuchen. Das Parken ist übrigens für Kunden kostenlos. Ihr müsst nur Eure Parkkarte beim bezahlen frei schalten lassen.

Bei uns persönlich im Vereinsheim am Tankumsee. Allerdings ist das Vereinsheim nur am Montag von 18-19 Uhr besetzt.

Bitte bedenkt, das Ihr zum Erwerb einer Gastkarte für den Tankumsee einen Nachweis der Fischerprüfung benötigt.

Ein paar gut gemeinte Tips für den Tankumsee

Wir möchten euch ein paar Tipps geben, wie ihr am Tankumsee richtig durchstarten könnt. Gerade für Angler, die den See noch nicht so gut kennen, ist es gar nicht so leicht herauszufinden, wo und wie was läuft.

Probiert es doch einfach mal direkt an den Schilfkanten. Schon ein paar Meter vom Ufer entfernt wird’s dort oft über 1,50 Meter tief. Also ran an die Sache mit Mais, Maden oder auch mal einem Wurm an der Posenrute. Gerade im Frühjahr könnt ihr so die eine oder andere Schleie oder sogar einen schönen Karpfen überlisten. 

Für die Stippangler unter euch: In den letzten Jahren hat sich das Feederangeln am Tankumsee als echte Bank erwiesen. Aber auch mit einer klassischen Posenmontage könnt ihr hier ordentlich was reißen. Als Köder haben sich vor allem Maden und Mais bewährt.
Brassen gezielt zu fangen ist zwar nicht ganz einfach, aber mit etwas Geduld und der richtigen Stelle kann auch das klappen. Es gehört aber auch etwas Glück dazu, so ehrlich muss man sein.

Nach der Schonzeit solltet ihr auf jeden Fall auch mal eine Raubfischrute mit totem Köderfisch auf Hecht auslegen. Das kann sich Lohnen. Der Hechtbestand im See ist richtig gut, und vom Ufer aus sind sogar echte Brocken über der Metermarke möglich. Auch mit der Spinnrute habt ihr hier gute Chancen.
Beim Barsch sieht es ähnlich aus. Der Bestand ist super – nur die Größe lässt oft zu wünschen übrig. Aber keine Sorge: Auch ein paar richtig kapitale „Rocker“ sind unterwegs!
Und Zander? Tja, vom Ufer aus ist das eher Glückssache. Ab und zu schnappt sich zwar mal einer den Köder, aber das bleibt leider die Ausnahme.

Leider gibt es auch ein paar nicht ganz so schöne Dinge. Das Parken am See ist kostenpflichtig. Es wird dringend davon abgeraten irgendwo "Wild" zu parken. Die Bußgelder sind es nicht Wert. Lest Euch auch bitte die Seeordnung durch.
Was auch nicht unerwähnt sein sollte, ist der rege Publikumsverkehr, besonders am Wochenende oder an Feiertagen. Wer da einigermaßen in Ruhe angeln möchte, sollte in der Angelzone oder halt in der schon angesprochenen "Schleienecke" angeln. Aber das soll Euch nicht von einem Besuch am schönen Tankumsee abhalten.

Also, schnappt euch eure Ruten und probiert es einfach mal aus – der Tankumsee hat einiges zu bieten! Mit ein bisschen Geduld und der richtigen Taktik steht dem nächsten Fang nichts im Weg. Petri Heil!

Eine Landkarte vom Tankumsee *Die Südliche Kurve am Kanal ist die Schleienecke
<p>Ein Blick auf einen ruhigen See. Links am Ufer steht Schilf. In einiger Entfernung sind Bootssteege und Seegelboote zu sehen.</p> *Ein schöner Platz in der Schleienecke
Blick auf einen Kanal, auf dem ein Schiff fährt.

Der Mittellandkanal

Der Mittellandkanal ist mit 325,7 Km die längste künstliche Wasserstraße in Deutschland. Er verbindet den Dortmund-Ems-Kanal mit der Elbe und dem Elbe Havel-Kanal. Im weiteren Sinne ist er Teil einer Verbindung zwischen den Flüssen Rhein und Oder. Im Westen wird die Verbindung zum Rhein über den Dortmund-Ems-Kanal und den Rhein-Herne-Kanal oder den Wesel-Datteln-Kanal hergestellt. Im Osten verbinden Elbe-Havel-Kanal, Havel und Havel-Oder-Weserstraße den Mittellandkanal mit der Oder.

Gewässerstrecke, auf die sich die Erlaubnis für den ASV Isenbüttel erstreckt:

Schaut bitte unter Strecke Mittellandkanal nach. Bitte beachtet das sich Einiges geändert hat!

Hauptfischvorkommen: Aal, Karpfen, Schleie, Brasse, Aal-Quappe, Zander, Hecht, Weißfisch, Barsch.

Die Karten für den Mittellandkanal sind nur noch über https://www.hejfish.com zu bekommen

Der Allerkanal

Der 1863 nach dreijähriger Bauzeit fertig gestellte Allerkanal ist ein 18 km langer Kanal, der zu Entwässerungszwecken gebaut wurde. Der Kanal zweigt kurz hinter Wolfsburg von der Aller ab und trifft hinter Gifhorn wieder auf den Fluss. Der Kanal leitet das Wasser der Aller schneller ab, als es dem Fluss in seinem stark mäandrierten Verlauf in diesem Abschnitt des Aller-Urstromtals möglich ist.

Der Allerkanal beginnt bei Weyhausen kurz hinter dem Stadtgebiet von Wolfsburg, wo er Zufluss von der Kleinen Aller erhält. Hier zweigt sich auch die Aller in ihren natürlich Flussverlauf und den Kanal auf. Der Kanal führt fast schnurgerade durch das Feuchtgebiet Barnbruch bis nach Gifhorn, wobei er die Stadt südlich umgeht. 5 km westlich von Gifhorn bei Brenneckenbrück an der B 188 trifft er wieder auf die Aller. Ungefähr einen Kilometer vorher fällt das Kanalwasser etwa einen Meter tief über ein Wehr. Der Fluss fließt parallel einige Kilometer nördlich des Kanals und bildet in diesem flachen Bereich des Aller-Urstromtals engräumige Flussschleifen, die auf natürliche Weise die Abflussgeschwindigkeit mindern.

Hauptfischvorkommen:

Aal, Schleie, Zander, Hecht, Karpfen, Rotauge, Rotfeder, Brasse.

Für den Allerkanal gibt es keine Gastkarten.

<p>Blick auf einen schmalen Kanal, der sich durch eine grüne Landschaft zieht. Rechts und links stehen auch Bäume.</p>

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